reflections

die Melodie meines Herzens

Ich glaube ich habe die Melodie meines Herzens gefunden.

Es gibt doch dieses Zitat von ich-weiß-nicht-wem:

"Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzens auswendig gelernt hat und sie dir vorsingt, wenn du sie vergessen hast"

Eine gute Freundin hat mir den Spruch mal in ein Geschenk miteingeflochten und seitdem habe ich ihn nicht vergessen. Es ist nicht so, dass ich ihn besonders rührend fand und darum ständig darüber nachdenke. Er ist mir nur grade wieder eingefallen als ich ES gehört habe.

Ich habe keine Ahnung von wem ES ist, wie es heißt, wer es spielt oder für wen oder was es vielleicht geschrieben wurde, ich weiß nur, dass es mich berührt hat. Ganz tief drin. Vielleicht liegt es auch an dem Thema, mit dem ich mich grade befasse und der Tatsache,dass es die ganze Zeit im Hintergrund läuft, aber ich bin nichts ahnend auf eine Homepage gekommen und dann hat es angefangen. Erst war ich beigeistert, weil ich Musik liebe und mich jedes Mal freue, wenn ich neue finde, weil so viele Lieder, die einfach niemand kennt, die ich aus Zufall finde, für mich doch so wertvoll werden können, wie kleine Schätze.

Aber schon beim zweiten Akkord hatte ich Tränen in den Augen.

Ich weiß nicht warum, ich hatte nur plötzlich dieses Gefühl ausatmen zu müssen und schon waren sie nass, meine Augen.

 Seitdem höre ich dieses Lied. Ich weiß nicht wie lange es ist, 3 Minuten? Oder doch 15? Es läuft seit 3 Stunden auf Dauerschleife und lässt alles andere an Musik so unwichtig wirken. Meine Ohren wollen nichts anderes mehr hören. Mein Herz auch nicht.

 Und dann kam mir die Idee mit der Melodie des Herzens. Ich weiß, dass damit kein Lied gemeint ist, wie ich es grade verstehe. Keine Melodie, die man irgendwo hört und die einem "ans Herz wächst", weil sie einem gut gefällt.

Aber wenn es doch so was gibt, wie eine Melodie in meinem Herzen, die meine Seele tanze lässt und meine Gedanken in den Schlaf sing, so glaube ich doch, dass ich jetzt eine Ahnung davon habe, wie sie ungefähr klingt.

28.3.08 00:14, kommentieren

Time goes by

Es ist so einfach die Zeit an sich vorbei fliegen zu lassen. Zu sagen: "Das mach ich nachher!" Und aus nachher wird dann morgen. Und aus morgen wird dann nächste Woche.

Ich glabe manchmal ich habe ein Talemt dazu mich selbst zu betrügen, mir selbst einzureden, alles wird gut und ich schaff das schon irgendwie. Aber irgendwie ist nicht gut und schon gar nicht gut genug. Und im Nachhinein rege ich mich doch nur über mich selbst auf und bereue, dass ich alles vor mir hergeschoben habe.  

Man könnte meinen ich lerne daraus, aber das tue ich nicht. Ich lüge mich weiter an, weil ich mir selbst so gerne einrede, dass ich mir vertrauen kann.

14.3.08 14:25, kommentieren

Lass mich sein!

Lass mich sein,

so wie ich bin

so wie ich werde von allein!

 

Lass mich werden,

wie ich will

versuch nur nicht mich zu verderben!

 

Lass mich denken,

was ich fühle

versuch nicht meinen Kopf zu lenken!

 

Lass mich fühl'n

was wirklich ist

Hör auf mein Inn'res aufzuwühlen!

11.3.08 20:05, kommentieren

Find me somebody to love!

Schmetterlinge im Bauch, Herzrasen und eine rosa-rote Brille.

Das Gefühl, den Verstand zu verlieren, sich fallen zu lassen.

Jemanden zu haben, der nachts anruft, nur um "ich liebe dich" zu sagen.

Jemand, der sich freut deine Stimme zu hören.

Jemand, der dein Herz schneller schlagen lässt.

Jemand, der dich kennt, der dich will, der dich einfach nur liebt.

 

Ich freue mich, für alle, die so jemanden haben. Ehrlich. Mir geht das Herz auf vor Rührung, wenn ich seh, wie sich zwei Meinschen gegenseitig so glücklich machen. Aber gleichzeitig ist es  jedes Mal wieder ein Stich zwischen den Rippen, wie ein Schlag in den Magen.

Denn ich will das auch.

Ich will nicht die Bestätigung, ich will dieses Gefühl. Ich will diesen Jemand!

Ich will brennen!

Ich will mein Herz verlieren!

Und selbst, wenn es am Ende gebrochen wird, ist es mir das wert!

 

Ich will fliegen, selbst wenn ich weiß, dass ich abstürzen werde.

Aber wo ist mein zweiter Flügel?

1 Kommentar 9.3.08 15:31, kommentieren

Nobody is on nobody's side

Und hier steh ich nun. Zwischen den Fronten. Vielleicht hatte ich meinen Kopf wieder zu weit in den Wolken, vielleicht wollte ich den Krieg auch einfach nicht sehen, der um mich tobt. Die heile Welt um mich herum hat mir so gut gefallen. Warum ist sie weg? Wo ist sie hin? Aber zurück kommt sie nicht mehr.

Meine Schuld. Ich hätte nicht nachfragen sollen. Ich wollte zu viel wissen und jetzt könnte ich mich dafür schlagen.

Aber ich will doch unbedingt, dass alle um mich herum sich vertragen. Ich will, dass die Wolken aus Watte sind und nach Puderzucker und Schlagsahne schmecken, wenn ich nahgenug drankomme, um sie zu probieren. Ich will, dass Menschen, die tot sind, oben im Himmel sitzen und uns beobachten und, dass die Toten, die uns liebten, jetzt unsere Schutzengel sind und auf uns aufpassen.

Jetzt sagt mir nicht, ich sei zu alt für sowas und soll aufhören zu reden, wie ein Kind. Ich will nicht nur rational denken! Ich will mir nicht verbieten lassen, was ich denke und was ich will! Ich will die Arme verschränken und mich weigen durfen mein Zimmer aufzuräumen! Ich will Pommes mit extra viel Majo und Ketschup und hinterher Himmbeereis und Wackelpudding. Alles möglichst pink. Ich will ein Schmetterlingfangnetz und Seifenblasen! Ich will eine Krone und einen rosa Tüllrock! Ich will! Ich will! Ich will!

Wenn ich groß bin, werde ich Prinzessin! Und dann bekomme ich ganz viel rosa Zuckerwatte!

23.1.08 19:39, kommentieren

Tage, wie dieser

Es gibt Tage, an denen will man sich im Bett verkriechen. Unter dicken Federdecken warten, bis Zeit vergeht. Warten, bis ein neuer Morgen kommt, der alle Sorgen von gestern wegwischt oder einfach lindert.

Aber es gib auch Tage, an denen man abends dasitzt und traurig ist, dass sie schon wieder vorbei sind. Tage, die so schön waren, dass man sie für immer im Gedächtnis behalten will. Tage, wie heute.

Heute morgen hatte ich Angst. Heute morgen, hab ich mich dafür gehasst, dass ich so übermütig war. Heute morgen war ich davon überzeugt, dass ich nicht damit fertig werde. Heute morgen wollte ich aufgeben.

Und jetzt bin glücklich. Glücklich, weil ichs durchgezogen habe, weil ich stärker war, als ich dachte, weil ich heute Dinge getan habe, die ich mir nie zugetraut habe, weil ich mich durchgebissen habe, weil ich einmal nicht aufgegeben habe. Weil ich andere nicht entäuschen sondern überzeugen wollte, habe ich es geschafft: Ich hab mich überzeugt. Ich hab mich nicht enttäuscht. Ich hab mir selbst bewiesen, dass ich doch mehr bin, als ich sehe, dass ich mehr kann, als ich dachte. Das ich mehr, dass bin, was andere in mir sehen, mehr von dem, was ich selbst gern wäre.

Ich muss nicht gegen mich kämpfen. Auch nicht für mich.

Sondern mit mir.

17.1.08 22:27, kommentieren

Here we go again

Zeit. Das ist schon eine komische Sache. Erst hat man sie nicht und wünscht sich nichts sehnlicher, dann vergisst man sie zu messen und ehe man sich versieht ist sie vergangen.

Und hier bin ich wieder. Genau ein Monat, nachdem ich meinen ersten und letzten Eintrag gemacht habe. Es wäre einfach zu sagen, mein Computer sei kaputt gewesen und daher konnte ich nicht schreiben. Aber einen ganzen Monat. Es wäre einfach zu sagen, dass ich keine Zeit hatte, aber die hätte ich mir nehmen können.

Nein, ich wusste nicht was ich schreiben soll. Und ich hab lange darüber nachgedacht, ob ich überhaupt wieder schreiben soll. Es wäre so einfach einfach aufzuhören. Aber dann würde ich schon wieder aufgeben. Ich will nicht immer aufgeben. Ich hab keine Lust mehr, alles falle zu lassen und mitanzusehen, dass ich nichts auf die Reihe bekomme.

Ich könnte ja nochmal schauen, was ich hier gemacht habe das letzte mal. Und dann hab ich gemerkt, dass ich doch nicht die einzige bin, die das hier liest.

Und darum will ich mich hiermit bei denen bedanken, die das hier gelesen haben. Und vorallem für die beiden Kommentare auf meinen letzten Eintrag.

Jetzt kann ich wieder schreiben. Und es fühlt sich verdammt gut an!

Danke!

Jetzt mach ich weiter!

 

PP

15.1.08 20:39, kommentieren



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